Die Baton 4 pro von Olight (05-2026)

Wie neulich bereits angekündigt folgt hier mein Test der Baton 4 pro (die Schwesterlampe Baton 4 ultra kommt auch noch!), die mir freundlicher Weise von Olight zur Verfügung gestellt wurde!
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Die Baton 4 pro ist mit 111,4mm (bei 114g, davon entfallen 50g auf den Akku) gegenüber dem Vorgänger(orange, 101,5mm) Baton 3 pro knapp 10mm länger geworden aber nicht so lang wie die Warrior mini 2(schwarz, 118mm).
Der Durchmesser von 23mm wurde beibehalten, was mich freut, weil sie so mit den nachleuchtenden Diffusern, die es kurze Zeit gab, kompatibel ist!

Die 10mm mehr an Länge ist vornehmlich der neuen Heckladeeinheit nebst Schalter geschuldet.
Genau, sie hat nun auch einen Heckschalter mit dem man sie auf der Stufe High einschaltet bzw. mit einem Doppelklick in Turbo versetzt. Dieser Schalter ist gegenüber den mir bekannten wie Warrior mini 2 wesentlich besser in das Design integriert.

Wie üblich ist er auch der magnetische Ladeanschluss. Sie kann mit dem mitgelieferten MCC3(4:30Std. bei 4,2V und 1,5A) aber auch mit MCC1 und Oport(gibt es leider nicht mehr - hier mein Test aus 2021)geladen werden - und, das ist mein Highlight, mit einer 1/2 Umdrehung gegen den Uhrzeigersinn legt man den USB-C-Port frei über den sie ebenfalls geladen werden kann.
Somit bin ich nicht mehr darauf angewiesen immer eines der olight-eigenen Kabel dabei haben zu müssen um sie zu laden, ein einfaches USB-C-Kabel langt! Hiermit lädt sie dann mit 5V und 1,5A und ist bereits nach 3:30Std., also eine Stunde schneller vollständig aufgeladen!
Und ihr ist es auch egal ob es sich um ein reines Lade- oder Datenkabel handelt.
Während des Ladevorgangs stehen sämtliche Leuchtstufen zur Verfügung, das ist nicht bei allen Lampen so.
    
Der seitliche Taster ist nun aus Metall und hat links eine vierstufige Anzeige für die gewählte Leuchtstufe(Moon und Low teilen sich die unterste Stufe), rechts für den Ladestand des Akkus und oben mittig ein Schloss, wenn sie gesperrt wurde.
Insgesamt wirkt sie damit wertiger.
Die Baton 4 pro ist wasser- und staubdicht nach IPX8 und verträgt eine Fallhöhe von 1,5m.
Der Akku ist weiterhin ein hauseigener 18650er allerdings nun mit 3500mAh Kapazität.
Und er wird "richtig herum", also mit dem Pluspol zum Lampenkopf eingelegt, worauf das zaghafte "+" in der Kopfeinheit hindeutet.
So hat sich die Reichweite auf 200m, die Leuchtkraft auf 1600lm und Laufzeit erhöht.

Modus Moon Low Med High Turbo
Lumen <1 15 120 600 auf 120 1600
auf
600
Laufzeit
in Std.
100
Tage
155 18:30 innerhalb
von 200min.
zzgl. 20min.
innerhalb
von
2min.

zzgl. 3:18
Meine Werte
in Std.

18:15=rot
19:46=aus

6:16=rot
7:57=aus

Von den Leuchtstufen ist es so wie oft, die Lampe dimmt kaum merklich immer weiter herunter, so das bei den Angaben im Prospekt und bei meinen Messungen Differenzen entstehen, i.d.R. zu längeren Laufzeiten, was mir als Sparfuchs immer entgegen kommt ;-)
Dem seit vielen Jahren bekannten Bedienkonzept folgt die Baton 4 pro auch - ich habe mal alle Funktionen in einer Tabelle zusammengefasst:

Alle Funktionen im Überblick:

Schalter drücken Funktion
Seite 1x kurz an/aus
aus; 2sek. bis an Moon
an; 2x kurz Turbo
an; 3x kurz Strobe
an; 2x + halten bis 1x blinkt Timer 3min.
an; 2x + halten bis 2x blinkt Timer 9min.
an; halten Leuchtstufe ändern
aus; bis Moon aus sperren
gesperrt; bis Moon an entsperren
Heck an/aus; 1x High
an/aus; 2x Turbo
halten, loslassen Taster, aus

Und was leider nicht in der kurzen Gebrauchsanweisung steht:
Sie hat die bei den Baton-Serien übliche Timer-Funktion!
Das geht so:
In der gewünschten Leuchtstufe einen Doppelklick machen und gedrückt halten bis sie 1x oder 2x blinkt, dann loslassen. Sie schaltet sich dann nach 3 Minuten(1x blinken) oder 9 Minuten (2x blinken) aus.

Fazit: Insgesamt ist die Baton 4 pro sehr kompakt, leistungsstark und (eigentlich achte ich als Pragmatiker nicht darauf) echt schick und mit € 83,95 noch in einem in üblichen Preissegment - wie immer gilt eine der zahlreichen Rabattaktionen abzuwarten ;-)
Hier findet Ihr die Baton 4 pro im Olight-Shop und beim Amazon.

Was ich mir für die nächste Generation noch vorstellen könnte, wäre die Nutzung als Powerbank, wo nun schon der USB-C-Port da ist ;-)

** Dank der aktuellen (und m.E. zumindest eigenartigen) Rechtslage kennzeichne ich meine Tests nun so...wir sind ja in Deutschland, wo alles seine Ordnung haben will ;-)